Fashion Lexikon

Fashion Lexikon

Inhaltsverzeichnis

Materialien

    1. Angora
    2. Baumwolle
    3. Brokat
    4. Canvas
    5. Cashmere
    6. Chiffon
    7. Cord
    8. Crepe-Stoff
    9. Denim
    10. Elastan
    11. Fake Fur
    12. Feinstrick
    13. Flanell
    14. Fleece
    15. Frotté
    16. Jute
    17. Latex
    18. Leinen
    19. Lurex
    20. Merino
    21. Microfaser
    22. Mohair
    23. Pashmina
    24. Polyester
    25. Tweed
    26. Velours
    27. Viskose

Muster

  1. Ajour
  2. Aran-Muster
  3. Animalprint
  4. Batik
  5. Blumenmuster
  6. Camouflage
  7. Colourblocking
  8. Ethno
  9. Fade out
  10. Fischgrat
  11. Glencheck
  12. Hahnentrittmuster
  13. Jacquard
  14. Nadelstreifen
  15. Norwegermuster
  16. Paisleymuster
  17. Polka Dots
  18. Tartan
  19. Vichy-Muster

Schnitte

  1. Baggy Jeans
  2. Bandeau
  3. Bootcut Jeans
  4. Boyfriend Jeans
  5. Crop Top
  6. Highwaist Jeans
  7. Karottenhose
  8. Loose Fit Jeans
  9. Marlene-Hose
  10. Röhrenjeans
  11. Schlaghosen
  12. Skinny Jeans
  13. Slim Fit Jeans
  14. Straight Fit
  15. Tapered
  16. Wide Leg

Fashion-Pieces

  1. Bomberjacke
  2. Caprihose
  3. Chino
  4. Cocktailkleid
  5. Collegejacke
  6. Etuikleid
  7. Frack
  8. Kaftan
  9. Mules
  10. Parka
  11. Petticoat
  12. Trenchcoat
  13. Turtleneck
  14. Volant

Anlässe

  1. Casual Friday
  2. White Tie

Schuhe

  1. Budapester
  2. Chelsea Boots
  3. Espadrilles
  4. Flats
  5. Keilabsatz
  6. Loafer
  7. Pantoffeln

Materialien

Angora

Angora – kuschelige Wolle mit fragwürdigem Ruf
Angora, oder Angorawolle, wird aus den Haaren des Angora-Kaninchens hergestellt. Sie zählt zu den exklusivsten Wollarten der Welt und zeichnet sich durch ihre besonders weiche Struktur und ihre wärmende Funktion aus.

Baumwolle

Baumwolle – der Allrounder unter den Naturfasern
Baumwolle ist eine pflanzliche Naturfaser, die von der Baumwollpflanze gewonnen wird. Durch die Reißfestigkeit, Langlebkigkeit und Strapazierfähigkeit eignet sich Baumwollstoff vor allem für Kleidungsstücke und Heimtextilien.

Brokat

Brokat – der prunkvollste Stoff für den Alltag
Brokat ist ein sehr schwerer, fester Stoff, der meistens aus Seide, Viskose oder Rayon besteht. Kennzeichnend für den prunkvollen Stoff sind die Gold- oder Silberfäden, die in den Stoff eingewoben werden. Dazu wird die Atlasbindung eingesetzt – eine der Grundbindungen zur Herstellung von Textilien.

Canvas

Canvas – Leinen los mit diesem robusten Stoff
Bei Canvas handelt es sich um einen sehr dicht gewebten und robusten Stoff, der aus verschiedenen Naturfasern und teilweise gemischt mit Chemiefasern, hergestellt wird. Durch seine Strapazierfähigkeit und Langlebigkeit wurde der Stoff früher vor allem für Segeltücher und heutzutage für Taschen, Rucksäcke oder Kleidung verwendet.

Cashmere

Cashmere – eine der edelsten Naturfasern, die es gibt
Bei Cashmere oder auch Kaschmir handelt es sich um das Fell der Kaschmirziege, das sehr weich und fein ist. Durch seine Wärmedämmung, Reißfestigkeit und seine feuchtigkeitsabweisenden Eigenschaften gehört es zu einem der wertvollsten Naturfasern und kann den Edelfasern zugeordnet werden.

Chiffon

Chiffon – zarter Stoff mit großem Wow-Effekt
Chiffon ist ein sehr feiner, durchscheinender Stoff, der aus verschiedenen synthetischen und natürlichen Fasern bestehen kann, darunter auch Kreppgarn. Der zarte Stoff ist sehr leicht und angenehm auf der Haut, fällt beim Tragen sehr fließend und wird daher besonders für Abendkleider oder Lingerie verwendet.

Cord

Cord – der weiche, gerippte Stoff mit Evergreen-Potenzial
Cord oder auch Kord ist ein Hohlschussgewebe und besonders für die markanten Längsstreifen und das samtige Aussehen bekannt. Üblicherweise besteht das Material aus ca. 90% Baumwolle und 10% Polyester und verändert je nach Verarbeitung und der jeweiligen Stichrichtung sein Aussehen. Heutzutage wird der robuste Stoff vor allem für Jackets, Hosen und Westen verwendet.

Crepe-Stoff

Crepe-Stoff – das Chamäleon unter den Textilien
Crepe-Stoff, oder Krepp, ist ein Stoff, der durch unregelmäßiges Verflechten vom Garn beim Weben oder durch stark überdrehte Fäden entsteht. Dadurch bildet sich die charakteristische körnige und krause Oberfläche des Crepe-Stoffes.

Denim

Denim – der robuste Jeansstoff aus Nimes
Denim ist ein robuster Stoff, der aus Baumwolle und Hanf hergestellt wird und seine markante Optik durch eine spezielle Bindungsart, der Kettköper-Bindung, erhält. Der Name „Denim“ kann auf den französischen Ausdruck „Serge de Nîmes“ zurückgeführt werden, was übersetzt „Gewebe aus Nimes“ bedeutet, obwohl Denim seine Bekanntheit erst durch die amerikanischen Jeanshosen der Marke Levi Strauss erlangt hat.

Elastan

Elastan – dehnbare synthetische Faser
Elastan oder auch Elasthan ist eine synthetische Faser, die sich besonders durch ihre hohe Dehnbarkeit auszeichnet und häufig für Textilien verwendet wird. Die Elastizität wird vor allem durch den hohen Anteil von 85% an Polyurethan gewährleistet.

Fake Fur

Fake Fur – die tierfreundliche Alternative zum Pelzmantel
Bei Fake Fur handelt es sich um Kunstfell, das lediglich wie echtes Tierfell aussieht. Für die Herstellung werden dabei zwei verschiedene Garne genutzt: Baumwollgarn und synthetisches Polyacrylgarn. Ein „auffellig“ tierfreundliches Material, das häufig in der Modeindustrie zum Einsatz kommt.

Flanell

Flanell – der Alleskönner für Herbst und Winter
Als Flanell bezeichnet man bestimmte Gewebe, die sich durch ihre weiche Oberfläche, ihre Leichtigkeit und Saugfähigkeit auszeichnen. Das Wort “Flanell” stammt ursprünglich vom keltischen Wort “gwlan” ab. “Gwlan” bedeutet auf deutsch “Wolle”.

Fleece

Fleece – widerstandsfähig, wärmend und wasserabweisend
Bei Fleece handelt es sich um einen synthetischen Faserpelz, der vor allem für die Produktion von Outdoor- und Freizeitkleidung verwendet wird. Durch die spezielle Herstellung entsteht eine flauschige und wärmende Maschenware, die an einen Schafspelz erinnert. Daher stammt auch der Ausdruck “Fleece”, der auf deutsch Schafspelz bedeutet.

Feinstrick

Feinstrick – angenehm leicht und doch elegant
Bei Feinstrick handelt es sich um feinmaschigen Strick, der aus verschiedenen Materialien bestehen kann, z.B. Baumwolle, Acryl oder auch Polyester. Charakteristisch für Feinstrick ist die Verwendung von dünnem Garn, sodass Kleidungsstücke aus Feinstrick primär keine wärmende Funktion haben. Das weich fallende Material eignet sich vor allem für Jacken, Kleider oder oder Pullover.

Frotté

Frotté – der saugfähige Stoff für Heimtextilien
Bei Frotté, oder auch Frottee, handelt es sich um ein besonders saugfähiges Gewebe, das aufgrund von kleinen Schlingen besonders viel Volumen besitzt und deswegen viel Flüssigkeit aufnehmen kann. Das Wort “Frotté” stammt vermutlich aus dem Französischen und bedeutet “abreiben” oder “einreiben”.

Jute

Jute – die nachhaltige Powerfaser
Bei Jute handelt es sich um eine einjährige Pflanze, die vor allem in subtropischen Klimazonen wächst. Jute wird vor allem zur Fasergewinnung angebaut. Die Fasern können, je nach Stangenlänge 1,5-3 m lang sein. Angebaut wird Jute vor allem in Asien und Afrika, aber ursprünglich stammt die Pflanze aus dem Mittelmeerraum.

Latex

Latex – vom Naturkautschuk zum Lackleder
Um Latex herzustellen, benötigt man Naturkautschuk. Um den Kautschuk zu stabilisieren und elastischer zu machen, wird Schwefel verwendet. Dieser gibt dem Latex auch seine charakteristisch gelbliche Färbung. Soll die Latex Kleidung eine bestimmte Farbe haben, werden dem Latex vor der Verarbeitung zu einem Kleidungsstück Farbpigmente beigemischt. Zur Herstellung von Latex kann neben dem flüssigen Kautschuk auch Erdöl verwendet werden.

Leinen

Leinen – die luftige Naturfaser
Leinen ist eine Naturfaser, die aus der Flachspflanze gewonnen wird und schmutzabweisend, bakterizid und antistatisch ist. Sie eignet sich sich somit gut für die textile Weiterverarbeitung, vor allem für Sommerkleidung, da der Stoff bei warmen Temperaturen angenehm zu tragen ist.

Lurex

Lurex – das metallisch glänzende Garn
Lurex ist ein Kunststoffgarn, das aus Polyester hergestellt und mit unterschiedlichen Metallen bearbeitet wird. Durch die Metalle, häufig wird Aluminium verwendet, bekommst Lurex seinen charakteristischen Glanz. Das Garn ist sehr strapazierfähig und kann Feuchtichkeit gut aufnehmen und vom Körper leiten. Lurex ist jedoch nicht hitzebeständig und sollte deshalb nur kalt gewaschen werden. Verwendung findet das Kunstoffgarn unter anderem bei auffälligen Abendkleidern oder der Herstellung von Kostümen.

Merino

Merino – der Spezialist für Funktionsbekleidung
Die Merinowolle stammt von den Merinoschafen. Nach dem Scheren wird die Naturfaser verarbeitet und für die Herstellung von verschiedenen Textilien verwendet. Durch ihre vielen positiven Eigenschaften, wie zum Beispiel eine hohe Aufnahmefähigkeit von Feuchtigkeit, einem weichen Tragegefühl und isolierenden Eigenschaften, kommt die Wolle vor allem bei der Herstellung von Funktionskleidung zum Einsatz. Einsatzgebiete sind hier zum Beispiel Merino Wandersocken oder Funktionswäsche.

Microfaser

Microfaser – die saugfähige synthetische Faser
Microfaser ist ein sehr dünnes, synthetisches Material, das meistens Polyester, Polyacryl oder Polyamid hergestellt wird. Durch die Herstellungsweise ist Microfaser sehr saugfähig, fest und deutlich leichter als andere Stoffe. Da sich die Feuchtigkeit nur in den Faserzwischenräumen sammelt, trocknet der Stoff sehr schnell, was ihn besonders geeignet für Sportbekleidung oder Bettwaren macht.

Mohair

Mohair – das Multitalent Wolle
Mohair ist eine Naturfaser und stammt von der Angoraziege. Die Wolle ist besonders weich, hat sowohl wärmende, als auch kühlende Eigenschaften und kann Feuchtigkeit gut nach außen transportieren. Mohair wird in der Textilindustrie zur Herstellung von Kleidung, wie zum Beispiel Mohairsweater, verwendet, es gibt jedoch auch Teppiche oder Kissenbezüge, die aus der Edelwolle hergestellt werden. Da Mohair sehr teuer ist, wird die Wolle oft mit anderen Materialien kombiniert.

Pashmina

Pashmina – das wohl eleganteste und weichste Tuch
Pashmina besteht aus Kaschmir oder Seide und wird vor allem mit einem sehr weichen, feinen Schal oder Tuch assoziiert. Aus dem Arabischen übersetzt, bedeutet es Wolle und der Begriff wird auch heute noch für fein gewebte Tücher verwendet.

Polyester

Polyester – der strapazierfähige Wunderstoff
Bei Polyester handelt es sich um eine synthetische Textilfaser, die aus Polyethylenterephthalat, oder kurz PET, besteht. Das Material zeichnet sich vor allem durch seine Formbeständigkeit, Reißfestigkeit und Strapazierfähigkeit aus, weshalb es für viele Kleidungsstücke verwendet wird.

Tweed

Schottische Eleganz mit Tweed
Als Tweed wird ein aus Wolle gefertigtes Gewebe bezeichnet, das im Norden von Schottland entstanden ist. Tweed zeichnet sich durch die klassische Köperbindung aus, die im schottischen “twill” heißt. Durch die Köperbindung entsteht das charakteristische schräg verlaufende Muster des Tweed-Gewebes.

Velours

Alles, was du über Velours wissen musst!
Velours ist ein Oberbegriff für Textilien mit einer flauschigen Oberfläche – dem Flor. Dieser Flor entsteht im Anschluss an den Webprozess. Velours ist ein Polgewebe, das zusätzlich zu den Schuss- und Kettfäden ein Pol-Fadensystem besitzt. Dieses wird am Ende aufgeschnitten und sorgt für den weichen Flor. Im Gegensatz zum Samt ist der Flor bei Velours länger und weicher.

Viskose

Viskose – die kleine Schwester der Baumwolle
Viskose wird chemisch hergestellt, besteht jedoch aus Zellulose und ist damit keine Kunstfaser. Optisch ähnelt Viskose Baumwolle und ist durch sein angenehmes Tragegefühl und der einfachen Weiterverarbeitung häufig in der Textilbranche zu finden.

Muster

Ajour

Ajour – das luftige Lochmuster für warme Tage
Der Begriff Ajour stammt aus dem Französischen und kann mit Öffnung übersetzt werden. Die kleinen Öffnungen oder Durchbrüche im Gewebe sind charakteristisch für das Lochmuster und häufig bei Strick- oder Häkelwaren zu finden. Durch die spezielle Machart wirkt es häufig romantisch und verspielt.

Aran-Muster

Aran-Muster – das auffällige Muster mit irischen Wurzeln
Das Aranmuster zeichnet sich vor allem durch seine aufwendigen und symmetrischen Muster aus, die meistens auf Pullovern aus Naturwolle zu finden sind. Charakterisch für das Strickmuster sind Zopf-Noppen und verkreuzte Maschenstrukturen, die ihren Ursprung in Irland haben.

Animalprint

Animalprint – von abenteuerlich bis richtig chic
Zebra-, Leo- oder Schlangenoptik – dieses auffällige Muster setzt tierische Trends in der Modewelt. Besonders durch seine Vielseitigkeit, denn es ist für lässige, chice oder sportliche Events perfekt geeignet.

Batik

Batik ist wieder voll im Trend
Alles kommt irgendwann mal wieder – Schulterpolster und Schlaghosen haben es vorgemacht. Aber jetzt ist auch Batik zurück und bringt etwas Farbe in den grauen Alltag. Bei Batik handelt es sich um eine Technik der Textilfärbung, die sich durch Farbverläufe und spannende Muster auszeichnet. Diese entstehen durch Abbinden des Stoffes und das anschließende Färben.

Blumenmuster

Blumenmuster – der florale Print für alle Jahreszeiten
Blumenmuster oder Blumenprint zeichnet sich durch ein florales Muster aus, das besonders auf Sommerkleidung zu finden ist.

Camouflage

Camouflage – das modische Tarnmuster
Anfangs für das Militär und Soldaten entworfen, wurde das typischerweise grün-braune Camouflage-Muster in den 1970er Jahren bei Protesten von Hippies gegen den Vietnamkrieg zum Trend. Mittlerweile tragen nicht nur Protestanten oder Soldaten das angesagte Muster, sondern auch Designer haben es in verschiedenen Ausprägungen in ihren Kollektionen aufgegriffen.

Colourblocking

Colourblocking – buntes, aufregendes Chaos
Was früher als absoluter Fashion-Fauxpas galt, ist heute mehr als erwünscht. Rot, Gelb, Blau und Pink kombiniert, ist nur eine Variante des Trends. Bis zu fünf Farben können für einen auffälligen Look problemlos kombiniert werden, für einen ruhigeren Look sind auch zwei bis drei Farben ausreichend.

Ethno

Ethno – erdige Farben, Fransen und ein leichter Hippie-Touch
Der Ursprung des Ethno-Styles liegt in verschiedenen Volksstämmen, deren Kleidung durch auffällige Muster und Farben gekennzeichnet war. Heute erkennst du den coolen Look vor allem an asiatischen Ornamenten, auffällige Stickereien und einem afrikanischen Touch.

Fade out

Fade out – ausgeblichen und trotzdem modern
Unter Fade out wird eine bestimmte Technik bezeichnet, durch die eine Jeans ihren beliebten Used-Look erhält. Dazu werden Pigmente aus dem Denim-Stoff ausgewaschen, wodurch auch ein Farbverlauf entstehen kann.

Fischgrat

Fischgrat – das Zickzackmuster, das an Fischgräten erinnert
Das Fischgrätmuster entsteht durch eine bestimmte Webart und erinnert durch die bestimmte Struktur an Fischgräten. Zur Herstellung können verschiedene Materialien verwendet werden, darunter Polyester, Leinen oder Wolle.

Glencheck

Glencheck – Traditionelles schottisches Muster als moderner Hingucker
Das Glencheck-Muster besteht aus verschiedenfarbigen, feinen Karos, welche durch eine bestimmte Webart entstehen. Das traditionelle Muster hat seinen Ursprung in Schottland und wurde in unterschiedlicher Ausprägung von den Clans genutzt, um deren Zugehörigkeit zu zeigen.

Hahnentrittmuster

Das Hahnentrittmuster – Eleganz in Schwarzweiß
Das elegante Muster zeichnet sich vor allem durch seine markanten Karos aus, die Krallenspuren von Hähnen ähneln. Es ist in verschiedenen Größen und Farben zu finden, allerdings ist es klassisch eher zweifarbig und in Schwarzweiß gehalten. In der Modewelt ist es vor allem auf chicen Blazer, Kostümen oder Mänteln zu finden.

Jacquard

Jacquard – der edle Musterstoff
Als Jacquard bezeichnet man Gewebe, in die große und auffällige Muster eingewebt werden. Jacquard kann aus vielen verschiedenen Materialien hergestellt werden. Zu den beliebtesten gehören Seide, Baumwolle und synthetische Stoffe. Jacquard kann sowohl in der Mode als auch in der Inneneinrichtung eingesetzt werden.

Nadelstreifen

Nadelstreifen – der Klassiker unter den Business-Looks
Das Nadelstreifen-Muster zeichnet sich durch helle, vertikale Streifen aus, die sich in kleinem Abstand von einem dunkleren Untergrund abheben. Klassischerweise für Herrenanzüge entworfen, findet man das Muster heute auch in der Damenmode.

Norwegermuster

Norwegermuster – verspieltes Muster an kalten Tagen
Das Norwegermuster zeichnet sich durch seine verspielten Muster aus, welche meistens aus Tieren, Sternen, Schneeflocken oder winterliche Motiven bestehen. Es ist klassischerweise auf Strickwaren zu finden, z.B. dicken Pullovers, Schals oder Mützen.

Paisleymuster

Paisleymuster – das verspielte Muster mit orientalischem Charm
Das Paisleymuster zeichnet sich durch sein auffälliges Muster aus, das aussieht wie ein J und oft in bunten Farben auftritt. Seinen Namen und Ursprung hat das Muster in der schottischen Stadt Paisley und ist seither nicht mehr aus der Modewelt wegzudenken.

Polka Dots

Alles über Polka Dots
Als Polka Dots bezeichnet man ein Punktemuster, wo weiße oder schwarze Punkte auf einen einfarbigen Hintergrund treffen. Ausschlaggebend für das Muster ist, dass die Punkte leicht versetzt angeordnet sind. Zudem können sich Anzahl und Größe der Punkte unterscheiden.

Tartan

Alles über Tartan
Bei Tartan handelt es sich um ein Webmuster, das primär für die Zugehörigkeit zu einem schottischen Clan verwendet wurde und sich durch seine typischen Karomuster auszeichnet. Auch heute wird es vorrangig noch für Kilts und Plaids verwendet.

Vichy-Muster

Alles über das Vichy-Muster
Bei dem Vichy-Muster, oder Bauernkaro, handelt es sich um ein zweifarbiges Muster, das aus gleich großen und quadratischen Karos besteht. Als Grundfarbe wird meistens Weiß verwendet und Rot, Blau oder Grün treten als Zusatzfarbe auf. Vichy wird vor allem für Kleider oder Blusen verwendet.

Schnitte

Baggy Jeans

Baggy Jeans – die lässigste Hose unter den Jeans
Baggy Jeans sind besonders weit geschnittene Jeanshosen, deren Bund meist unterhalb der Hüfte sitzt. Der Ursprung der Baggy Jeans liegt in der Gefängnis-Mode, da die Hosen der Gefangenen mit Aushändigung der Gürtel rutschten. Später etablierte sich die lässige Hose auch in der Hip-Hop-Kultur.

Bandeau

Bandeau – wenig Stoff, großes Wow
Ein Bandeau ist ein relativ enges, schmal geschnittenes Oberteil, das meistens für Bade- oder Sportmode verwendet wird. Charakteristisch für das Bandeau-Oberteil ist, dass es aus sehr elastischem Material und ohne Ärmel oder Träger hergestellt wird. Ursprünglich wurde unter unter dem Begriff ein schmales Band verstanden, das vor allem zum Zusammenbinden der Haare verwendet wurde.

Bootcut Jeans

Bootcut Jeans – zeitloser Klassiker mit einem Touch Wilder Westen
Die Bootcut Jeans ist durch ihren Schnitt ein echter Klassiker. Das leicht ausgestellte Bein lässt viel Platz für die Lieblingsstiefel, kann aber auch mit hohen Schuhen kombiniert werden.

Boyfriend Jeans

Das macht die Boyfriend Jeans aus
Der Name der Boyfriend Jeans kommt nicht von ungefähr. Die lässigen Jeans sind so designt, dass sie den Anschein erwecken, du hättest sie aus dem Kleiderschrank deines Freundes geklaut. Trotz lässiger Attitüde lassen sich rund um die Boyfriend Jeans tolle Looks bauen, die sogar deine Weiblichkeit unterstreichen können. Wir geben dir im Folgenden einen kleinen Einblick in die Welt dieses Denim Styles und zeigen dir, wie du sie am besten kombinierst.

Crop Top

Crop Top – kurzes Shirt, toller Look
Crop Tops sind kurze Shirts, die klassicherweise aussehen, als hätte man sie abgeschnitten. Früher sehr bauchfrei gibt es sie nun in verschiedenen Varianten, was sie absolut salonfähig machen. Sie können zu chicen, sportlichen oder auffälligen Kleidungsstücken kombiniert werden und sind so ein echter Allrounder im Kleiderschrank.

High Waist Jeans

High Waist Jeans – hochgeschnittener Dauerbrenner unter den Jeans
Bei der High Waist Jeans sitzt der Bund der Hose in der Taille und schmeichelt der Figur. Sie ist je nach Anlass in verschiedenen Ausführungen beliebt: locker geschnitten als Boyfriend-Variante oder eng geschnitten als Skinny Jeans.

Karottenhose

Karottenhose – oben weit, unten eng
Die Karottenhose zeichnet sich durch ihren speziellen Schnitt aus, woher sie auch ihren Namen hat: Oben breit, unten eng und hoch geschnitten. Ihren Ursprung hat die konische Jeans in den 80er Jahren.

Loose Fit Jeans

Loose Fit Jeans – bequemer Allrounder für den Alltag
Die Loose Fit Jeans ist eine weit geschnittene Hose, die an den Knien, Knöcheln und Hüften locker sitzt. Im Gegensatz zur Baggy Jeans ist sie bequem und trotzdem alltagstauglich. Je nach Anlass ist sie in verschiedenen Varianten erhältlich.

Marlene-Hose

Marlene-Hose – Das maskuline It-Piece der Marlene Dietrich
Marlene-Hosen sind durch die Ikone Marlene Dietrich berühmt geworden und zeichnen sich vor allem durch den weiten, lockeren Schnitt und der Länge aus. Klassischerweise endet die Hose nur knapp über dem Boden und lassen die Beine dadurch endlos lang wirken.

Röhrenjeans

Röhrenjeans – enggeschnitten und bequem
Röhrenjeans sind enggeschnittene, stretchy Jeans, die am Bund enganliegend und am Bein etwas weiter sitzen. Ursprünglich wurden sie vor allem in blauem Denim hergestellt, heutzutage gibt es sie in verschiedenen Farben.

Schlaghosen

Schlaghosen – die Hippie-Hose, die nie aus der Mode kommt
Schlaghosen zeichnen sich dadurch aus, dass das Bein ab dem Knie breiter wird. Durch das Aneinanderschlagen der weiten Hosenbeine kann auch der Name der Hippie-Hosen abgeleitet werden.

Skinny Jeans

Die Skinny Jeans – Enganliegend und trotzdem bequem
Die Skinny Jeans ist eine bestimmte Passform der Jeans. Sie ist enggeschniten, passt sich durch den Stretchanteil aber optimal dem Körper an.

Slim Fit Jeans

Slim Fit Jeans – enganliegend und figurbetont
Übersetzt bedeutet Slim Fit schlanke Passform, was den Schnit der Hose wiederspiegelt: An der Hüfte und am Po sitzt sie sehr eng und wird nach unten hin etwas lockerer als eine Röhrenjeans.

Straight Fit

Straight Fit Jeans – gerades Bein, angenehme Passform
Die Gerade Jeans oder Straight Fit Jeans ist eine eng geschnittene Hose mit geradem Bein. Durch ihre gute Passform schneiden sie nicht ein und sind sowohl bei Frauen als auch bei Männern beliebt.

Tapered

Tapered – Neuheit, die an einen alten Klassiker erinnert
Die Tapered Jeans erinnert durch ihren Schnitt sehr an eine Karottenjeans: oben weiter und nach unten hin konisch geschnitten. Der Unterschied zu einer Karottenjeans ist, dass die Tapered Jeans tiefer geschnitten und sitzen auf der Hüfte.

Wide Leg

Wide Leg – Edgy und bequem
Die Wide Leg Jeans ist eine hochgeschnittene Hose mit weitem Bein, die jeder Figur steht. Durch den Schnitt wird das Bein gestreckt und der Fokus wird auf den schmeichelnden Part der weiblichen Silhouette gelenkt.

Fashion-Pieces

Bomberjacke

Alles über Bomberjacken
Bei der Bomberjacke handelt es sich um amerikanische Fliegerjacke, die aus Nylon gefertigt wird. Bei der US-Army war sie Teil der Ausrüstung für Kampfflugzeugpiloten. Heutzutage werden vor allem Blouson als Bomberjacke bezeichnet, die dem Original nachempfunden sind.

Caprihose

Caprihose – die alltagstaugliche Sommerhose
Caprihosen sind dreiviertellange, enganliegende Hosen, die vor allem im Sommer und Frühling getragen werden. Es gibt verschiedene Variationen, darunter knielang, wadenlang oder etwas dazwischen. Einige Modelle weisen einen seitlichen Schlitz auf, der das Umkrempeln der Sommerhose erleichtert.

Chino

Was macht die Chino so besonders?
Die Chino ist eine leichte Sommerhose, die heute sowohl von Frauen, als auch von Männern getragen wird. Hergestellt wird sie aus dem sogenannten Chino-Twill, einem Baumwollstoff, der vor allem an warmen Tagen perfekt geeignet ist. Charakteristisch für die Chino sind unter anderem die angedeuteten Taschen am Po und der gerade Schnitt. Die Herrenmodelle verfügen meistens über eine Bügelfalte.

Cocktailkleid

Das Cocktailkleid – perfekte Wahl für besondere Anlässe
Das Cocktailkleid eignet sich perfekt für chicere Anlässe und ist dadurch gekennzeichnet, dass es knielang, nicht zu eng und elegant ist. Seinen Namen erhielt es durch Christian Dior, der ein Kleid entwarf, mit dem eine Frau perfekt zum frühabendlichen Cocktailtrinken gekleidet war.

College Jacke

Alles über College Jacken
Bei College Jacken handelt es sich um blouson-ähnliche Jacken, die in ihrer Machart Bomberjacken ähneln. Allerdings sind College Jacken häufig mehrfarbig und besitzen zudem Embleme, Schriftzüge und Wappen. Sie dienen auch heute noch dazu die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Universität zu symbolisieren, sind aber auch beliebte Modeartikel geworden.

Etuikleid

Das Etuikleid – zeitloses und elegantes Must-have
Etuikleider sind enggeschnittene, figurbetonte Kleider, die besonders zu chiceren Anlässen getragen werden und in jeden Kleiderschrank gehören. Es ist relativ schlicht gehalten, klassisch und geprägt durch einen eher runden Halsausschnitt und kurzen, bzw. keinen Ärmeln. Audrey Hepburn kann als eine der prominenten Trägerinnen genannt werden, welche das Etuikleid salonfähig gemacht hat.

Frack

Der Frack – der elegante Begleiter für Männer
Der Frack, manchmal auch Großer Gesellschaftsanzug genannt, wird oftmals als elegante Herren-Jacke mit markanten Schößen, die aussehen wie Schwalbenschwänze, definiert. Oftmals wird auch der gesamte Anzug als Frack bezeichnet, der als die eleganteste und klassischste Variante unter den Anzügen gilt.

Kaftan

Der Kaftan – verspielter und luftiger Sommerbegleiter
Als Kaftan wird ein leichter Überwurf aus Seide oder leichter Wolle verstanden, der auf Hüfthöhe zusammengebunden wird. Er ist sehr luftig und wirkt durch die weiten Ärmel und Schnitte meist sehr verspielt.

Mules

Mules – trendige Schlappen für den Sommer
Mules sind Schuhe, deren Fersenpartie offen ist, sodass man sie ohne Schnüren oder große Mühen anziehen kann.Der Begriff stammt aus dem Französischen und kann mit Hausschuh übersetzt werden. Mittlerweile gibt es ihn in verschiedenen Ausführungen und damit ist für jeden Anlass das passende Modell dabei.

Parka

Der Parka – der Anorak im angesagten Military-Style
Als Parka wird ein langer Anorak bezeichnet, der oft gefüttert ist und eine Kapuze besitzt. Ein weiteres Merkmal sind die zwei großen Taschen, die an der Frontseite des Parkas angebracht sind, und das – unter Umständen – herausnehmbare Innenfutter.

Petticoat

Der Petticoat – 50er-Jahre Flair für deinen Kleiderschrank
Als Petticoat bezeichnet man einen bauschigen und weiten Unterrock, der aus versteiftem Perlon oder Nylon produziert wird. Petticoats besaßen häufig Verzierungen aus Rüschen und Spitze. Sie wurden hauptsächlich in den 50er-Jahren getragen und dienten dazu taillierte Kleidern mehr Form zu geben.

Trenchcoat

Der Trenchcoat – vom Militärmantel zum zeitlosen Modeklassiker
Als Trenchcoat bezeichnet man einen doppelreihigen, mittellangen oder langen Regenmantel. Ein Trenchcoat besitzt keine Kapuze und wird meistens mit Gürtel getragen. Hergestellt wird der Trenchcoat traditionell aus Gabardine oder Popeline.

Turtleneck

Turtlenecks – für einen warmen Hals im Winter
Als Turtleneck, oder Rollkragen, bezeichnet man einen hoch geschnittenen und schlauchartigen Kragen. Durch die Elastizität der verwendeten Textilien, lässt sich der Kragen mehrfach umschlagen oder rollen. So entstand auch der Begriff “Rollkragen”.

Volant

Volants – Stoffbahnen als elegante Akzente
Volants sind Schnittteile, die aus einem kreisförmigen Stoffring bestehen und mit einer sogenannten Mehrweite versehen sind. Diese Mehrweite dient dazu, dass der Stoffring in Falten gelegt werden kann und schließlich angenäht werden kann. Der daraus entstehende Stoffüberschuss sorgt für leichte und voluminöse Falten, die besonders weiblich wirken.

Anlässe

Casual Friday

Casual Friday – das lässige Freitagsoutfit
Casual Friday bezeichnet den Trend, freitags Freizeitkleidung im Büro zu tragen und von der strengen Kleiderordnung in Unternehmen abzuweichen. Statt eines Anzugs sind am Casual Friday auch ein Hemd ohne Krawatte und Jeans gängig.

White Tie

White Tie – offizielle Anlässe und bodenlange Kleider
Als White Tie wird der wohl formellste Dresscode bezeichnet, bei dem bodenlange Kleider und Fracks Pflicht sind. Meistens wird der Dresscode für offizielle Anlässe, Bälle und chice Veranstaltungen am Abend gefordert. Er ist zugleich der strengste Dresscode, bei dem nicht viel Spielraum für individuelle Kleidervorlieben besteht.

Schuhe

Budapester

Budapester – der klassische Herrenschuh
Beim Budapester handelt es sich um klassisches Herrenschuhmodell, das sich vor allem durch seinen breiten Absatz und seine Lochverzierungen auszeichnet. Mittlerweile gibt es aber auch Modelle für Damen.

Chelsea Boots

Hier erfährst du alles über die Chelsea Boots
Chelsea Boots waren ursprünglich ein Schuhmodell für Herren, inzwischen gibt es aber auch zahlreiche Varianten für Damen. Chelsea Boots reichen etwas über den Knöchel und haben auf der Innen- und Außenseite einen elastischen Einsatz. Klassischerweise verfügen die Schuhe über einen kleinen Blockabsatz und strahlen eine zurückhaltende Eleganz aus.

Espadrilles

Espadrilles – der Schuh für das perfekte Sommerfeeling
Als Espandrilles bezeichnet man leichte Schlupfschuhe für den Sommer, deren Schaft aus Baumwolle oder Leinen gefertigt ist und deren Sohle aus geknüpften Pflanzenfasern hergestellt wird.

Flats

Flats – die bequemen Schuhe für jeden Anlass
Als Flat bezeichnet man Schuhe, die eine flache Sohle oder einen kleinen Plateau besitzen. Deswegen sind sie eine beliebte Alternative zu den klassischen High-Heels oder Pumps. Sie verhindern schmerzende Füßen und einen steifen Rücken, aber sorgen trotzdem für einen Hauch Eleganz. Alles, was du über Flats wissen musst, erfährst du hier.

Keilabsatz

Hier erfährst du alles über den Keilabsatz
Als Keilabsatz bezeichnet man den Absatz eines Schuhs, der keilförmig verläuft. Hinten ist er deutlich höher aber auch vorne im Bereich der Zehen und Ballen haben Schuhe mit Keilabsätzen ein kleines Plateau.

Loafer

Alles rund um den Loafer
Der Loafer ist ein Halbschuh, der sowohl von Männer, als auch von Frauen getragen werden kann. Er hat keine Schnürungen oder andere Verschlüsse und zeichnet sich durch den kleinen Absatz aus. Loafer sind meistens aus Leder gefertigt. Sie weisen große Ähnlichkeiten zu Mokassins auf, unterscheiden sich jedoch in Details, wie der Sohle und dem Absatz.

Pantoffeln

Pantoffeln – die klassischen Hausschuhe
Als Pantoffeln bezeichnet man einen Schuh, der lediglich eine Vorderkappe und eine Sohle besitzt. Er hat kein Fersenteil, wie zum Beispiel Halbschuhe. Deswegen ist er perfekt zum Reinschlüpfen. Pantoffeln werden großteils als Hausschuhe verwendet.