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das MODE LEXIKON

Nadelstreifen

Nadelstreifen – das klassische Design für alle Fälle

Als Nadelstreifen wurden ursprünglich helle, nadelfeine Linien auf dunklen Stoffen bezeichnet, die parallel zueinander angelegt sind. Die Nadelstreifen sind dabei nur 0.85mm breit und können sich in kleinen oder großen Abständen zueinander befinden.

Wann sind Nadelstreifen entstanden?

Nadelstreifen wurde das erste Mal im 19. Jahrhundert verwendet. Damals wurden sie von Londoner Banken eingesetzt, um ihre Mitarbeiter wiederzuerkennen. Zunächst wurden Nadelstreifen nur für Anzughosen verwendet. Als diese sich aber auch in Amerika verbreiteten traten sie im 20. Jahrhundert vermehrt auch in Sakkos auf und wurden nach und nach für komplette Anzüge verwendet. Auch im Sportbereich wurden Nadelstreifen für Trikots benutzt. Allerdings traten sie dort in Kombination mit hellen Farben auf. Nadelstreifen wurden lange Zeit ausschließlich für Männerbekleidung eingesetzt. Mittlerweile tragen aber auch immer mehr Frauen die feinen und eleganten Streifen.

Wie kann man Nadelstreifen tragen?

Nadelstreifen besitzen nach wie vor ein biederes und konservatives Image. Aus diesem Grund werden Anzüge mit Nadelstreifen häufig mit einem schlichtem Hemd und einer zurückhaltenden Krawatte kombiniert. Allerdings haben viele Modedesigner das klassische Muster für sich entdeckt und es weiterentwickelt. So tauchen Nadelstreifen vermehrt in Kleidung abseits des klassischen Nadelstreifenanzugs auf. Hosen und Jacken mit Nadelstreifen können mit einem locker sitzenden Shirt und Pumps kombiniert werden. Besonders lässig wirken Oversized-Blazer mit Nadelstreifen oder Culottes. Diese kombinierst Du am besten mit einem einfachen Shirt und ausgefallenen Accessoires. So erhältst Du einen trendigen Streetwear-Look.

Gibt es andere Varianten der Nadelstreifen?

Mittlerweile treten vermehrt auch breiter Nadelstreifen auf, wie zum Beispiel “chalk stripes”. Auch die Kombination mit hellen Farben wird immer beliebter. Dadurch wirkt das ehemals biedere Muster jünger und dynamischer und wird so zu einem echten Statement-Piece.

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